Gemeinschaftsarbeit im März 2012
So sehen glückliche Gartennachbarn nach vollbrachter Arbeit aus:
Und hier das erste Foto des neuen Schredders:
Der Gartensitter
Endlich hatte sich Vera dazu durchgerungen ihre Tochter zu besuchen. Sie hatte Corinna seit über drei Jahren nicht mehr gesehen. Australien war weit und Vera unheimlich. Aber jetzt hatte sie sich ein Herz gefasst. Acht Wochen sollten es sein, sonst lohnte sich die lange Reise ja nicht.
Den Hund konnte sie natürlich nicht mitnehmen, aber dafür hatte sie schnell einen Hundesitter gefunden. Das war gar kein Problem gewesen. Aber ihr Schrebergarten? So mitten in der Saison konnte sie den wohl nicht 8 Wochen allein lassen.
Nachdem sie schon einen Hundesitter gefunden hatte, suchte sie nun im Internet nach einem Gartensitter. Wenn es Hundesitter gab, warum sollte es dann so was wie einen Gartensitter nicht geben?
Und richtig, so etwas gab es. Sie fand gleich zwei Angebote. Bei dem einen rief sie gleich mal an. Der Mann schien sein Handwerk zu verstehen. Und teuer war es auch nicht.
„Ja, ja, zweimal die Woche Rasen mähen und Kanten trimmen und einmal die Woche durch die Beete gehen.“ Alles klar. Für die 8 Wochen wollte er 260,- Euro haben. Das war wirklich günstig.
Frohe Weihnachten
Pünktlich zum Jahresende ist es nun endlich gelungen die Obstbäume auf der Wiese Oldenburger Straße in die Erde zu bringen. Es handelt sich um zehn Hochstämme mit teilweise alten Apfelsorten, die uns schon in wenigen Jahren hoffentlich einen reichen Ertrag bringen werden.
Jetzt im Winter ist der Anblick natürlich eher trostlos, doch schon bald wird eine herrliche Apfelblüte Mitglieder und Spaziergänger gleichermaßen erfreuen.
Passend dazu wurde am Eingang Oldenburger Straße auch das Pflaster der Zufahrt von der Stadt repariert und erneuert. Bis zum Frühjahr hin werden sofern alles klappt auch etliche Stellen des öffentlichen Wegenetzes ausgebessert und der Wasserabfluss zum Bahndamm hin neu gestaltet. Hoffentlich bringt das die nötige Effizienz in der Entwässerung der Parzellen in Bahndammnähe bei Dauerregen.
Von den neu gestalteten Parzellen wurde bereits eine verpachtet und wir wünschen unserem neuen Mitglied viel Erfolg bei der Errichtung seiner Laube.
Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest und freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit in der nächsten Saison. Nehmen sie in Anbetracht der matschigen Wege im Verein den Wunsch nach einem guten Rutsch in neue Jahr aber nicht allzu wörtlich.
Neuer Garten sucht junge Familie
Im Gartenpark Vogt-Kölln Straße wurde vom Bezirk Eimsbüttel ein neuer Schrebergarten angelegt, für den wir jetzt einen Pächter suchen. Der Garten bietet viel Platz in besonderer Lage. Da der garten keinen direkten Nachbarn hat, eignet er sich hervorragend für junge Familien mit bewegungshungrigen Kindern.
Flohmarkt im Gartenpark
An diesem Sonntag fand der jährliche Flohmarkt und Pflanzenmarkt im Gartenpark Vogt-Kölln-Straße statt.
Das Wetter spielte soweit mit und die gute Laune stellte sich spätestens nach der ersten Bratwurst ein. Als besonderen Gast konnten wir den Fachberater des Kleingartenvereins Die Sandhasen (KGV 130) begrüßen, der mit einem schönen Pflanzenstand unseren Flohmarkt bereicherte. Weitere Bilder von unserem Flohmarkt verdanken wir unserem Gartenfreund Z.
Neue Bilder vom Osterfeuer 2011
Dank Heike und Norbert haben wir etliche neue Bilder vom diesjährigen Osterfeuer auf unserer Seite. Inzwischen sind noch viele weitere Fotos von Norbert hinzugekommen.
Sie finden die Bilder vom Osterfeuer unter den Bildern 2011, oder Sie klicken auf das Bilder hier rechts.
Schätzung
Die Schätzung im Kleingartenverein ist immer dann erforderlich, wenn ein Pächterwechsel ansteht. Die meisten Gartenfreunde werden nur einmal in ihrer Gärtnerlaufbahn in die Situation geraten an einer Schätzung teilzunehmen. Oftmals geht der Schätzung ein trauriges Ereignis voran und selbst wenn der Garten einfach nur aufgegeben wird, ist die Situation zumeist emotional belastet. Ein Grund sich hier einmal genauer mit der Schätzung zu beschäftigen, um dem scheidenden Pächter einen Eindruck zu vermitteln, was da auf ihn zukommt. Hier also mein Leitfaden Schätzung.
Kleingarten in Übersee
Am Mittwoch den 30.3.11 läuft beim NDR um 18:15 Uhr eine Reportage über Kleingärtner auf Helgoland.
Die letzte deutsche Überseekolonie existiert nunmehr seit über 40 Jahren und hat 75 Parzellen, die von etwa 100 Kleingärtnern bewirtschaftet werden. Die Lage dieser Kleingartenkolonie, die sicherlich einmalig ist, beschert so manchem Gartenfreund traumhafte Ausblicke den Abgrund hinab. Sie bringt aber auch ihre ganz besonderen Schwierigkeiten mit sich.

