EM-Fieber im Gartenpark

Wenn sich in diesen Tagen zwei Gartenfreunde in unserer Anlage begegnen, wird nicht gefragt: “Hasst du auch schon so viele Erdbeeren geerntet?” oder “Sind deine Kohlrabis auch schon so groß?”, nein, jetzt wird gefragt: “Hasst du das tolle Tor von “Schweini” gesehen?”

Aber nicht nur das deutsche Team wird nun besonders verfolgt, sondern mindestens fünf weitere Nationen sind bei uns vertreten und besitzen hier einen Kleingarten.

Dank der Initiative unserer Kassiererin gibt es auch eine Tippgemeinschaft im Verein, und wenn man sich die Tipps der Einzelnen ansieht, erkennt man bei einigen “Fachleuten” ein schmunzeln auf den Lippen. Aber wie heißt auch so schön: “Im Fußball ist alles möglich.”  

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Auch er hat sich den aktuellen Ereignissen angepasst.

Am Donnerstag, dem 16. Juni ist unser Vereinshaus  ab 17:00 Uhr bis zum Ende der Partie Deutschland gegen Polen geöffnet. Alle Vereinsmitglieder sind zu diesem “Spitzenspiel” in der Gruppe D herzlich eingeladen.

Unser Floh- und Pflanzenmarkt 2016

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Das war wieder ein toller Tag. Bei angenehm warmen Temperaturen und Sonnenschein wurde unser Floh- und Pflanzenmarkt ein voller Erfolg. Musikalisch wurden wir von Peter dem Leierkastenmann begleitet, der uns und die vielen Gäste mit stimmungsvollen Liedern so richtig in Schwung brachte. Auffällig war auch in diesem Jahr, dass viele Besucher auch aus den benachbarten Kleingartenvereinen den Weg zu uns fanden und sich mit Jungpflanzen eindeckten. Tomaten, Paprika und viele verschiedene Blühpflanzen fanden reißenden Absatz.

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Weitere Fotos und einen 8 Minuten langen Videofilm können Vereinsmitglieder kostenlos sonntags von 10 bis 12 Uhr im Büro unseres Vereinshauses erhalten. Bitte einen USB-Stick mitbringen!

(Der USB-Stick kann dann auf einem PC oder auf einem neuen, modernen Fernseher abgespielt werden.)

Der Frühling ist da

Es war ein grauer Tag, der Himmel war wolkenverhangen und es wehte ein unangenehmer Wind. Wir mögen das meist nicht, und es schlägt bei vielen auf die Stimmung. Das Rotkehlchen auf dem Kirschbaum störte das alles nicht, es trällerte seine Lieder vom Baum, als wollte es uns mitteilen: ” Der Frühling ist da.”01Es gab aber auch schon  sonnige Tage, und man konnte in vielen unserer Kleingärten einige “Farbtupfer” ausmachen. Der Tulpenbaum blüht jetzt wunderbar, Forsythien leuchten noch aus vielen Gärten und hier und da erfreut uns der Anblick von farbenfrohen Tulpen.

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Auch Narzissen, die Blut-Johannisbeere und die Gemswurz hinterlassen auf vielen Parzellen mit ihrer Leuchtkraft einen belebenden Eindruck.

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Wollen wir hoffen, dass die nun eingesetzt Schlechtwetterperiode uns nicht so lange in Atem hält, denn schließlich wollen wir uns nach den langen Wintermonaten wieder bei frühlingshaften Temperaturen unseren Gärten widmen.

Die Sportplatzanlage

Die meisten unserer Gartenfreunde wissen es, dass südlich unserer Gartenkolonie neue Sportplätze entstehen. Aber nur wenige kennen den Fortschritt im Bau dieser Anlage. Auf dem ehemaligen Uni-Gelände, wo jetzt noch das Informatikum untergebracht ist, wurden Bäume gefällt, ein Biotop wurde entwässert, und gewaltige Erdmassen werden nun bewegt. Ende Januar war unser ehemaliger Grünstreifen vom Buschwerk und den Bäumen geräumt.

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Am 16. Februar, bei herrlichem Sonnenschein, sah man, dass dort in den letzten Tagen richtig was getan wurde. Der Drahtzaun wurde entfernt und Erde bis an unsere Gartenabgrenzungen bewegt.

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Heute, gut vier Wochen später, kann man mit ein wenig Fantasie erkennen, dass hier Sportplätze entstehen sollen. Eine große Fläche ist bereits eingeebnet. Einige große Erdhügel warten noch am Ende der Anlage auf ihre gleichmäßige Verteilung. Probleme scheint es mit der Entwässerung zu geben, ein kleiner See ist neu entstanden, der sicherlich nicht lange überleben wird. Wir sind neugierig wie es in den nächsten Monaten mit dem Bau weitergeht.

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Ende der Gartenzeit

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Die Bäume werden immer kahler, das Blattwerk raschelt beim Spaziergang unter den Füßen, hier und da sieht man eine Aster blühen, vielleicht auch noch eine Rose. Aber es hilft nichts, unsere schöne Gartenzeit ist mal wieder vorbei. Das Leitungswasser wurde abgestellt, und die dritte und letzte Gemeinschaftsarbeit haben wir hinter uns gebracht.

Viele unserer Gartenfreunde haben fleißig viele Monate lang ihren Garten gepflegt und gestaltet. Neue Beete wurden angelegt, Blumen und Sträucher wurden gepflanzt, Gemüse wurde ausgesät oder Jungpflanzen gesetzt. Und die Belohnung für all diese Mühen waren eine reichliche Ernte und der herrliche Anblick eines blühenden und farbenfrohen Gartens.

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Eine erfreuliche Entwicklung hat sich in unserem Gartenverein bei der Entsorgung von Schnittgut ergeben. Nachdem unsere Grünschnittboxen laut Mitgliederbeschluss im Frühjahr entfernt wurden, bekamen alle die Möglichkeit sich Biotonnen im Vereinshaus zu bestellen, die dann 14-tägig im Sommerhalbjahr preisgünstig geleert werden. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Knapp 70 Gartenfreunde sind nun schon dabei und freuen sich über diese Erleichterung der Grünschnittentsorgung. Nachzügler, die nächstes Jahr auch dabei sein möchten, können sich schon jetzt für eine neue Bestellung vormerken lassen!

Zum Schluss möchte ich euch einen “sonnigen” Rückblick zeigen. Das Foto bekam ich von unserem Gartenfreund H.  von Parz. 84 zugesandt. Vielen Dank dafür.

Sonnenblumen Parz. # 84

Goldrute, Papageien-Blume und Lilien

 Plötzlich stand sie im vorigen Jahr in unserem Rosenbeet. Aufrecht ca. 50 cm hoch mit glatten schmalen Blättern: Eine Goldrute. In diesem Jahr hat sie sich in der Höhe verdoppelt und eine große gelbe Blütendolde hat sich gebildet. Auffällig ist, dass sie von vielen Bienen, Hummeln, Fliegen und Käfern belagert wird.

In Deutschland ist sie eigentlich nicht so beliebt, weil sie sich stark ausbreiten und andere Pflanzen verdrängen kann. In ihrem hauptsächlichen Verbreitungsgebiet in Nordamerika gilt sie in den Bundesstaaten Nebraska und Kentucky sogar als “Nationalblume.” Wir werden sie weiterhin beobachten.

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Die Papageien-Blume wird von einigen namhaften Versandhändlern angepriesen. Die faustgroße, rosa blühende Dolde verströmt einen fruchtigen Honigduft und wird daher von vielen verschiedenen Insekten geradezu bestürmt. Am außergewöhnlichsten ist jedoch die sich rasch bildende Frucht. Mehrere ca. 10 cm lange grüne Früchte bekommen dann die Form eines Papageien oder Wellensittichs. Und wenn man dann noch an der richtigen Stelle einen schwarzen Punkt anbringt, kann man wirkungsvoll so manchen Gartenbesucher überraschen.

3 Papageienblume 2 Papageienblume 4 Frucht der Papageienblume

Auch einige Lilien zeigen sich jetzt in ihrer schönsten Pracht, auch wenn die Frühblüher bereits verwelkt sind.

Liliengewächse gibt es in ca. 110 Arten. Diese aufrecht wachsende Zwiebelpflanze mit meist attraktiven Blüten kommt auf allen Erdteilen der nördlichen Halbkugel vor. Ihr Ursprungsgebiet liegt aber im Himalaya. In einigen Gebieten können sie eine Höhe von über drei Metern erreichen.

5 Taglilie 6 Schwertlilie 7 Lilien

8 Lilie 10 Tigerlilie 9 Lilie

Unsere Frühjahrsblüher

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Der Frühling ist schon eine schöne Jahreszeit. Man merkt es vor allen Dingen dann, wenn man morgens durch unsere Gartenanlage spazieren geht und sieht, wie in den Gärten sich tagtäglich die Natur verändert, Vogelgezwitscher aus allen Richtungen zu hören ist, Meisen eifrig hin und her fliegen, um ihre bereits geschlüpften Jungen zu füttern. Es ist eine grüne Idylle voller Leben.

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Und wenn man in die Gärten schaut, sieht man wie vielfältig unsere Frühjahrsblüher sind. Tulpen in allen Farben, weißer chinesischer Blauregen, das Kaukasische Vergissmeinnicht oder die kräftig gelb blühende Gemswurz sind auffällige Anpflanzungen darin.

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Azaleen in vielen Farben, der Schneeball, Mohn, die Clematis und die ausdrucksvolle Harlekinweide sind weitere Farbtupfer die unser Auge erfreuen. Das ist aber in diesem Jahr noch nicht das Ende der ganzen Blütenpracht, die nächsten Monate werden noch viele weitere Attraktionen zu bieten haben. Freuen wir uns darauf.

Wenn jemand eine Reise tut …..

…..so kann er was erzählen, heißt es in einem Zitat von Matthias Claudius.

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In diesem Jahr waren wir im April auf einer Insel, die für manche verpönt ist, für andere wiederum ihre Lieblingsinsel darstellt: Die spanische Baleareninsel Mallorca. Zwei gute Gründe dafür sind sicherlich, die nicht sehr lange Flugzeit und der meist schon im Februar beginnende Frühling.

Obwohl die Küstenstreifen stark bebaut sind, findet man bei Wanderungen ins Landesinnere die pure Natur. So wurden wir bei einem Ausflug von dem Anblick riesiger “Sträuße” des Natternkopf überrascht. Und mittendrin ein Schwalbenschwanz, einem Schmetterling von beachtlicher Größe. Unweit davon wurden wir auf ein Rothuhn aufmerksam, dass sich durch krächzende Laute bemerkbar machte und Grassamen pickend aus dem Unterholz hervorstolzierte. Leider ist das Rothuhn bei uns in Deutschland schon im 16. Jahrhundert ausgestorben.

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Überall blühte Anfang April schon der Ginster, vor einigen Häusern die üppig gelb blühenden Mimosen, die Mittagsblumen, Bornholmer Margeriten oder die kräftig rote Bougainvillea.

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Beeindruckend war auch auf unserem kurzen Weg vom Hotel zum Meer der Anblick von einem geschätzten 6 m hohem Blütenstand einer riesigen Agave. Fast täglich konnte man den Fortschritt ihrer Entfaltung erkennen. Einfach toll.

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Aber nun freuen wir uns wieder auf den Frühling daheim, und der hat inzwischen auch einiges zu bieten. Näheres darüber zeige ich euch in meinem nächsten Beitrag.